Projektergebnisse “Kulturdidaktische Modellbildung” in Tallinn vorgestellt

Ergebnisse des Projektes „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ als Grundlage der Reflexion über die Bedeutung von Erinnerungsdiskursen in der Ausbildung von Lehrkräften auf der 4. Internationalen Fachtagung des Netzwerkes „Landeskunde Nord“ an der Universität Tallinn vorgestellt

Vom 26. bis 27. Januar 2018 fand an der Universität Tallinn die 4. Internationale Fachtagung des Netzwerkes „Landeskunde Nord“ statt. Veranstalter war die Universität Tallinn in Kooperation mit dem Baltisch-Deutschen Hochschulkontor, dem DAAD, dem Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Im Rahmen der Tagung wurde von Almut Hille (FU Berlin) die Bedeutung von Erinnerungsdiskursen in der Ausbildung von Lehrkräften im Fach Deutsch als Fremdsprache reflektiert.

Projekt abgeschlossen

Das Projekt „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ ist mit dem Erscheinen der umfangreichen Projektpublikation unter dem Titel „Erinnerung im Dialog. Deutsch-Polnische Erinnerungsorte in der Kulturdidaktik Deutsch als Fremdsprache“ erfolgreich abgeschlossen worden.

Projektteilnehmer waren Studierende und Mitarbeiter_innen der Universitäten Berlin (FU), Göttingen, Łódź und Poznań (AMU). Das Projekt wurde von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.

Der Projektband ist im Dezember 2016 im Universitätsverlag der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań im Druck und als E-Book erschienen. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Ergebnisse des Projektes „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ auf der internationalen Fachtagung „Zugehörigkeiten“ an der Universität Leipzig vorgestellt

Vom 17. bis 19. November 2016 fand an der Universität Leipzig eine internationale Fachtagung zum Thema „Zugehörigkeiten“ statt. Veranstalter waren das Herder-Institut der Universität Leipzig sowie die Deutschabteilung der Universität Stellenbosch (Republik Südafrika). Im Rahmen der Tagung wurden auch Ergebnisse und mögliche Fortsetzungen des Projektes „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ vorgestellt (Almut Hille/FU Berlin, Camilla Badstübner-Kizik/AMU Poznań).

Projekt „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ im Rahmen des Klaus Zernack Kolloquiums am Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin vorgestellt

Am 8. November 2016 stellten Almut Hille (FU Berlin) und Camilla Badstübner-Kizik (AMU Poznań) im Rahmen des Klaus Zernack Kolloquiums das Projekt „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache“ sowie seine Ergebnisse vor. Kommentator des Beitrages war Holger Thünemann (Universität Köln). Das Projekt basiert auf Band 3 („Parallelen“) der vom Zentrum herausgegebenen Reihe „Deutsch-Polnische Erinnerungsorte“ (hrsg. von Hans Henning Hahn und Robert Traba in Zusammenarbeit mit Maciej Górny und Kornelia Kończal) und wurde von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.

Sektion „Erinnerungsorte“ auf der Internationalen Fachtagung „Deutsch als Fremdsprache & Kulturwissenschaften. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Vom 21. bis 23. Oktober 2016 fand an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Studien, wiss. Leitung: Simone Schiedermair, Eva Chen)  eine internationale Fachtagung zum Thema „Deutsch als Fremdsprache & Kulturwissenschaft. Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten“ statt. Die 6 Sektionen fokussierten „Erinnerungsorte“, „Kulturelle Deutungsmuster“, „Symbolische Kompetenz“, „Kultursemiotik und Zeichen, Bilder, Objekte“, „Integrative Landeskunde“ sowie „Linguistic Landscapes“. Geplant ist die Herausgabe eines Tagungsbandes.

Thinktank-Treffen zum didaktischen Potenzial von Erinnerungsorten an der Universität Bielefeld

Vom 13. bis 15. Oktober 2016 fand auf Einladung von Uwe Koreik an der Universität Bielefeld ein Thinktank-Treffen zum didaktischen Potenzial von Erinnerungsorten statt. Die Teilnehmenden kamen von den Universitäten in Bielefeld, Istanbul (TDU), Leipzig und Poznań (AMU). Im Mittelpunkt standen komplexe Erinnerungsorte mit deutlichen grenzen- und sprachenübergreifenden Dimensionen  – „Aufarbeitung der deutschen NS-Vergangenheit (Fritz Bauer)“, „Reichstag/Bundestag“, „17. Juni 1953“, „Tschernobyl“, „Kinderlieder“ sowie „Musik als Widerstand (Swingkids)“). Geplant ist die Erarbeitung von multimedialen Lehrmaterialien für (jüngere) Erwachsene auf zwei Niveaustufen.

Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsorte im hochschuldidaktischen Kontext. Perspektiven für das Fach Deutsch als Fremdsprache

Wir freuen uns, dass ein weiterer Band mit Aufsätzen zum didaktischen Potenzial von Erinnerungsorten erschienen ist. Aus der Perspektive des Faches Deutsch als Fremdsprache werden binationale, globale, parallele, geteilte und gemeinsame Erinnerungsorte, das erinnerungsprägende Potenzial von Medien und literarischen Texten im Besonderen sowie konkrete Erinnerungsbestände des 20. Jahrhunderts in ihrer hochschuldidaktischen Relevanz thematisiert.

Badstübner-Kizik, Camilla / Hille, Almut (2015): Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsorte im hochschuldidaktischen Kontext. Perspektiven für das Fach Deutsch als Fremdsprache. (= Posener Beiträge zur Angewandten Linguistik 7). Frankfurt a.M.: Peter Lang

Deutsch-polnische parallele Erinnerungsorte – Entwürfe und Materialien für die Vermittlung an Universitäten

Im Rahmen des bilateralen Projekts „Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache / Nowe modele w dydaktyce kultury. Polsko-niemieckie miejsca pamięci“ (1.10. 2014 – 30.09.2015) entstanden fünf didaktische Entwürfe und thematische Materialiensammlungen zu parallelen deutsch-polnischen Erinnerungsorten (zugänglich unter: Unterrichtsmaterialien).
Kommentare, Ergänzungen, Anregungen und empirische Erprobungen sind ausdrücklich erwünscht.

 

Projektwoche zu parallelen Erinnerungsorten mit Studierenden aus vier Universitäten

Im Rahmen des Projektes “Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-polnische Erinnerungsorte im Fach Deutsch als Fremdsprache” fand vom 02. bis 06. März 2015 eine Projektwoche in Berlin statt. Teilgenommen haben 23 Studierende aus den den Universitäten Poznań, Łódź, Göttingen und Berlin (FU), in 5 Teams erstellten sie didaktische Materialien zu den parallelen Erinnerungsorten “Rhein/Weichsel”, “Kniefall Willy Brandts/Brief der polnischen Bischöfe”, “Trabi/Maluch/Käfer”, “Nationalhymnen” und “Goethe/Mickiewicz”. Außerdem fanden 2 Methodikworkshops, 3 Vorträge, eine Filmvorführung und ein Besuch im Jüdischen Museum Berlin statt. Die didaktischen Materialien werden in Ausschnitten auf memodics.com der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, in Vorbereitung befindet sich außerdem eine umfangreiche Projektpublikation. Das gesamte Projekt wird gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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